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Künstlerisches Statement

Marc Adrian Blind, geboren am 8. September 1969 in Liestal, lebt und arbeitet in Riehen bei Basel.

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Nach einer Maurerlehre und diversen Auslandsaufenthalten war er als Eisenleger und Maurer tätig, später als Allrounder am Anthropologischen Forschungsinstitut Aesch/BL und bei der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt. Eine formale Kunstschulausbildung hat er nicht absolviert; sein Weg ist autodidaktisch.

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Zeichnen und das Arbeiten mit diversen Malmitteln machte er schon seit seiner Kindheit. Graffiti kam 1986 in sein Leben und diese Kunstform begleitet ihn seitdem.

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Sein Werk bewegt sich zwischen figurativer Malerei, dichter Federzeichnung, Skateboard-Grafik und skulpturalem Objekt. Wiederkehrende Motive sind der Körper, das Tier, die Banane als popkulturelles Zitat, der Tiger als Kraftfigur und die Ambivalenz von Eros und Gewalt.

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Zwei Sprachen stehen nebeneinander: die ruhige, fast kartografische Beobachtung seiner Heimat — Weinberge, Tram, Störche Fachwerk  und eine dunklere, urbane Bildwelt aus Schachbrett, Totenkopf, Waffe und Schrift. In der Werkgruppe «The Art of War» verdichtet sich das zur skulpturalen Anklage.

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Künstlerstatement​

Ich arbeite als freischaffender Künstler inZeichnung, Malerei, Graffiti, Skateboard-Design und Illustration. Mich interessiert nicht ein einzelner Stil, sondern der Wechsel der Mittel.

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Seit ich mit KI arbeite, kann ich eigene Werke neu lesen. Farben, Formen und Stile lassen sich weiterdenken — Renaissance, Pop Art und andere Bildsprachen werden zum Werkzeug, nicht zum Zitat. So entstehen Varianten, die das Ursprüngliche erweitern, ohne es zu ersetzen.

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Dasselbe gilt für die Plastik: Formen entwerfen, verfeinern, daraus neue Elemente entwickeln. Hand und Maschine, Tradition und Experiment stehen bei mir nicht gegeneinander. Sie sind Teile derselben Arbeit.

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